RUND 15% DER MENSCHEN IN DEN INDUSTRIELÄNDERN HABEN EINEN HÖRVERLUST

Hörverlust

Funktionsweise des Ohrs

Das Ohr ist das Schlüsselorgan für die Kommunikation mit unserer Umwelt. Es teilt sich in drei Bereiche (Abb.):

  • Das Aussenohr umfasst Ohrmuschel, Trommelfell und das äussere Ende des Gehörgangs. Es fängt die Schallwellen auf und schickt sie in den Gehörgang, wo sie das Trommelfell zum Schwingen bringen.
  • Das Mittelohr besteht aus drei kleinen Gehörknöchelchen, die das Trommelfell mit dem Innenohr verbinden. Die Schwingungen des Trommelfells versetzen die drei Gehörknöchelchen im Mittelohr in Vibration.
  • Zum Innenohr gehört die Gehörschnecke, die sogenannte Cochlea. Sie setzt den Schall in Nervenimpulse um, die sie ans Gehirn sendet. Im Innenohr stimulieren die Vibrationen aus dem Mittelohr tausende kleiner Haarzellen in der Gehörschnecke. Die dadurch ausgelösten Bewegungen werden in elektrische Impulse umgewandelt, die das Gehirn schliesslich als Töne wahrnimmt.
Funktionsweise des Ohrs
 

Hörprobleme sind verbreiteter als man denkt

Hörverlust ist ein weitverbreitetes Phänomen. In den Industrieländern leidet rund 15% der Bevölkerung darunter. Altersbedingter Hörverlust entsteht, wenn die Haarzellen im Innenohr im Laufe des Lebens an Länge und Beweglichkeit verlieren. Das Aussenohr fängt zwar nach wie vor Schallwellen auf und sendet sie über Aussen- und Mittelohr weiter, jedoch ist das Innenohr unfähig, die Schallschwingungen aufzunehmen und ans Gehirn weiterzuleiten.

Der natürliche Alterungsprozess ist daher die häufigste Ursache für Hörprobleme und damit bei zunehmendem Lebensalter eine völlig normale Erscheinung.

Hörprobleme sind verbreiteter als man denkt